Allgemeine Geschäftsbedingungen

Bauunternehmensberatung Hessen-Thüringen GmbH

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Seminare und Fortbildungen

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird ausschließlich die männliche Form verwendet. Sie bezieht sich aber selbstverständlich immer auf Personen jeden Geschlechts.

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle von uns (nachfolgend Veranstalter) angebotenen Seminare, Fortbildungen, Schulungen und Workshops gegenüber Unternehmen, Institutionen und deren Mitarbeitenden (nachfolgend Kunde).

Sie gelten für:

  • Präsenzseminare,
  • Online-Seminare,
  • Inhouse-Veranstaltungen.

Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich in Textform zustimmen.

2. Vertragsschluss

Anmeldungen und Bestellungen des Kunden sind verbindlich. Der Vertrag kommt durch unsere Bestätigung der Anmeldung oder des Angebots in Textform zustande.

Bei Inhouse-Veranstaltungen erstellen wir auf Anfrage ein individuelles Angebot. Der Vertrag kommt mit Annahme dieses Angebots durch den Kunden in Textform zustande.

3. Teilnahmegebühren und Zahlung

Es gelten die jeweils vereinbarten oder veröffentlichten Preise. Sofern nicht anders ausgewiesen, verstehen sich alle Preise als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

Die Rechnung wird in der Regel nach der Buchung oder spätestens vor Seminarbeginn per E-Mail oder auf anderem vereinbartem Weg übermittelt. Der Rechnungsbetrag ist, sofern auf der Rechnung nichts Abweichendes steht, innerhalb von 8 Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Maßgeblich ist der Zahlungseingang auf unserem Konto.

Eine Teilnahme am Seminar setzt regelmäßig den vorherigen Zahlungseingang voraus. Wir behalten uns vor, Kunden bei ausstehenden Zahlungen von der Teilnahme auszuschließen.

4. Voraussetzung für die Durchführung der Veranstaltungen, Rücktrittsvorbehalt und Ersatzteilnahme

Der Veranstalter behält sich vor, bei geringerer oder geringer werdender Teilnehmerzahl bis zu 8 Kalendertagen vor Beginn der Veranstaltung, das Seminar abzusagen oder zu verschieben. Im Falle einer Absage werden bereits bezahlte Gebühren zurückerstattet.

Weitergehende Ansprüche des Kunden sind ausgeschlossen.

Bei kurzfristigen Absagen von Referenten oder höherer Gewalt behalten wir uns vor, die Veranstaltung mit Ersatzreferenten oder an einem anderen Ort oder zu einem anderen Termin durchzuführen. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

Eine angemeldete Person kann jederzeit durch eine geeignete Ersatzperson vertreten werden, wenn uns dies vor Seminarbeginn mitgeteilt wird. Hierfür berechnen wir keine zusätzlichen Kosten.

5. Präsenzseminare, Stornierung, Rücktritt des Vertragspartners

Jede Stornierung einer Anmeldung hat unter Wahrung der Textform gegenüber dem Veranstalter zu erfolgen (per E-Mail ist ausreichend).

Präsenzseminare sind bis 14 Kalendertagen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei durch den Kunden stornierbar. Bei einer späteren Stornierung durch den Kunden oder bei Nichterscheinen des Kunden sind 100 % der Seminargebühr zu zahlen. Eine kurzfristige Verhinderung befreit nicht von der Zahlungspflicht.

Sonstige Rücktritts- und Widerrufsrechte bzw. die Kündigung des Seminarvertrages, gleich aus welchem Rechtsgrund, sind für den angemeldeten Teilnehmer ausgeschlossen.

6. Online-Seminare, Stornierung durch den Kunden

Der Kunde ist selbst für eine geeignete Hard- und Software sowie eine stabile Internetverbindung verantwortlich. Es können zusätzliche Kosten für die Verbindung ins Internet entstehen. Der Veranstalter übernimmt hierfür keine Haftung. Ein Rückerstattungsanspruch bei nicht funktionierender Technik ist ausgeschlossen.

Die Zugangslinks zu Online-Seminare dürfen nicht an Dritte weitergegeben oder öffentlich verfügbar gemacht werden. Der Zugangslink ist personalisiert.

Das Verwenden von Chatbots, Aufzeichnungssoftware, automatischen Mitschnitten, Screen-Capturing-Tools oder ähnlichen Einrichtungen, die Inhalte aufzeichnen, speichern, analysieren oder weiterverarbeiten, ist untersagt.

Jede Stornierung einer Anmeldung hat unter Wahrung der Textform gegenüber dem Veranstalter zu erfolgen (per E-Mail ist ausreichend).

Online-Seminare sind bis 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei durch den Kunden stornierbar. Bei einer späteren Stornierung durch den Kunden oder bei Nichterscheinen des Kunden sind 100 % der Seminargebühr zu zahlen. Eine kurzfristige Verhinderung befreit nicht von der Zahlungspflicht.

7. Inhouse-Veranstaltungen, Stornierung durch den Kunden

Inhouse-Veranstaltungen sind Veranstaltungen in den Räumen des Kunden oder in von ihm bereitgestellten Räumen.

Der Kunde stellt auf eigene Kosten die erforderlichen Räumlichkeiten, die vereinbarte technische Ausstattung und eine geeignete Arbeitsumgebung bereit. Dazu gehören insbesondere ein geeigneter Seminarraum, Sitzmöglichkeiten sowie die vereinbarte Präsentations- und Konferenztechnik.

Der Kunde sorgt dafür, dass der Veranstaltungsort pünktlich zugänglich und für die Durchführung geeignet ist. Verzögerungen, Mehraufwand oder Ausfälle, die auf fehlende oder ungeeignete Voraussetzungen beim Kunden oder in von ihm bereitgestellten Räumen beruhen, gehen zu seinen Lasten.

Inhouse-Veranstaltungen sind bis 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei durch den Kunden stornierbar. Bei einer späteren Stornierung durch den Kunden oder bei Nichterscheinen des Kunden sind 100 % der Vergütung zu zahlen.

8. Urheberrecht

Die Arbeitsunterlagen des Veranstalters werden in der Regel vor Beginn der Veranstaltung digital zur Verfügung gestellt. Auf Verlangen können die Arbeitsunterlagen kostenpflichtig nachgesendet werden.

Die Arbeitsunterlagen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht – auch nicht auszugsweise – ohne schriftliche Einwilligung des Veranstalters und der jeweiligen Referenten vervielfältigt oder gewerblich genutzt werden.

Soweit Inhalte in digitaler Form (z.B. Skriptunterlagen im PDF-Format, Video- und Audioaufzeichnungen) zur Verfügung gestellt werden (z.B. durch E-Mail-Versand, Streaming oder Download) erhalten die Teilnehmer kein Eigentum hieran. Sie erhalten das einfache, nicht übertragbare Recht, die digitalen Inhalte zum ausschließlich persönlichen Gebrauch gemäß Urheberrechtsgesetz in der jeweils angebotenen Art und Weise zu nutzen. Die digitalen Inhalte dürfen für den persönlichen Gebrauch einmalig heruntergeladen und ausgedruckt sowie ausschließlich auf eigene Endgeräte kopiert werden. Es ist nicht gestattet, die digitalen Inhalte für Dritte zu kopieren, öffentlich zugänglich zu machen bzw. weiterzuleiten, im Internet oder in andere Netzwerke entgeltlich oder unentgeltlich einzustellen, sie nachzuahmen, auszudrucken, weiterzuverkaufen oder für kommerzielle Zwecke zu nutzen sowie die Inhalte in irgendeiner Weise inhaltlich oder redaktionell zu ändern oder geänderte Versionen zu benutzen. Auch die Weitergabe der Online-Zugangsdaten an Dritte ist nicht gestattet.

Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für die Inhalte der Seminarvorträge oder der begleitenden Arbeitsunterlagen, sofern kein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden des Veranstalters oder eines Erfüllungsgehilfen des Veranstalters vorliegt.

Das Verwenden von Chatbots, Aufzeichnungssoftware, automatischen Mitschnitten, Screen-Capturing-Tools oder ähnlichen Einrichtungen, die Inhalte aufzeichnen, speichern, analysieren oder weiterverarbeiten, ist untersagt.

9. Haftung

Der Veranstalter haftet im Rahmen der Verschuldenshaftung, dahinstehend aus welchem Rechtsgrund, auf Schadensersatz lediglich im Falle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Im Falle von einfacher Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter, vorbehaltlich gesetzlicher Haftungsbeschränkungen (z. B. Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten; unerhebliche Pflichtverletzung), nur:

a) für Schäden, die aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, resultieren,

b) für Schäden, die aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (dies sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf, sog. Kardinalpflicht) resultieren. Die Haftung ist – soweit die Voraussetzungen von a) und/oder b) nicht vorliegen – auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens limitiert.

Die vorgenannten Haftungsbeschränkungen gelten auch gegenüber Dritten sowie bei Pflichtverletzungen durch Personen, deren Verschulden der Veranstalter nach gesetzlichen Vorschriften zu vertreten hat.

10. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden nur im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze verarbeitet. Näheres ergibt sich aus unserer Datenschutzerklärung.

11. Schlussbestimmungen

Für die Vertragsbeziehung zwischen dem Veranstalter und dem Kunden gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss internationalen Einheitsrechts, insbesondere des UN-Kaufrechts.

Handelt es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist unser Geschäftssitz in Frankfurt am Main ausschließlicher, und auch internationaler Gerichtsstand, für alle sich aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenden Streitigkeiten. Gleiches gilt, wenn der Kunde Unternehmer im Sinne von § 14 BGB ist.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.